Archiv für ‘Uncategorized’

25/04/2012

Kurz mal weg!

Meine Lieben, ich verlasse das Land, ja, sogar den Kontinent, um mich zu entspannen und gleich anschließend auch weiterzubilden.

Bis zum 7. Mai genieße ich San Francisco und bin bis dahin nur sehr eingeschränkt erreichbar.
Anrufe in meiner Abwesenheit werden notiert und ich rufe nach meiner Rückkehr verlässlich zurück!

27/03/2012

Mein erstes Interview!

Nachdem mir die Schreiberei ja soviel Freude bereitet, hab ich mich gleich nach dem Erscheinen meines letzten “Western News” Artikels hingesetzt und meine Materialien zu einem der vielen Themen, welche mich fesseln, durchgearbeitet.

Das Resultat: eine Serie mit dem Thema “Was macht Reiter erfolgreich?”

Was ich, als gar nicht so erfolgreiche Reiterin (meine Turniererfahrungen sind recht schnell abgehandelt, meine erfolgreichen Turniererfahrungen noch schneller) da zu berichten hab?
Nun, da mich alles, was Pferd und Reiter gesünder und leistungsfähiger macht, brennend interessiert, führt auch kein Weg daran vorbei, die “Ganz Großen” zu analysieren.

Was macht die Weltspitze zur Weltspitze?

Und als Ein-Frau-Unternehmen bin ich ohnehin ständig am Aufsaugen sämtlicher Weisheiten, die einem im Leben und Business vorwärts bringen können.

Da hab ich eine wenig überraschende Feststellung gemacht: Die Grundprinzipien erfolgreicher Reiter decken sich größtenteils mit den Prinzipien erfolgreicher Unternehmer/Tennisspieler/Medienleute….
Oder anders gesagt: Würde Richard Branson “Virgin Quarter Horses” gründen und einen der Top 10 Trainer für sich verpflichten, würden die beiden schnell eine gemeinsame Linie finden.

Meine Behauptungen stützen sich allerdings bisher vor allem auf Material (Interviews, Berichte, persönliche Erzählungen etc.) von anderen und da man ja bekanntlich am besten aus eigenen Erfahrungen lernt, hab ich beschlossen, die “Besten der Besten” um Interviews zu bitten.

Den Anfang hab ich gleich mit einem wahren Superstar (er würde dieses Wort allerdings verabscheuen!) gemacht:

BERNARD FONCK, 2-facher NRHA World Champion Rider (seine weiteren Titel würden hier den Rahmen sprengen) hat sich großzügigerweise bereit erklärt, mir einige Fragen zu beantworten – und das nur wenige Stunden vor seinen Finalritten bei der European Futurity!

Image

Ich war total geplättet, wie offen und ehrlich er meine Fragen beantwortet hat und welch persönliche Einblicke er mir in sein Familienleben und die Arbeit mit seiner Frau Ann gewährt hat.
Nach diesem Interview war mir völlig klar, warum er dort ist, wo er heute ist: nämlich im Kreis der besten Reiningreiter der Welt!

Eine Zusammenfassung des Interviews wird für meinen neuen Artikel verwendet und die Audio-Aufnahme steht Abonnenten meines (kostenlosen) Newsletters zum Download zur Verfügung.

Wer noch nicht angemeldet ist, das aber tun möchte, klickt bitte HIER.

04/03/2012

Juhu, jetzt bin ich auch “Autorin”!

In der aktuellen Ausgabe der Western News, Österreichs Westernreit Magazin, wurde mein Artikel “5 Übungen, welche die Wahrheit über deinen Sitz verraten” veröffentlicht. Und ich freu mich wie mein Pferd zur Eröffnung der Weidesaison!

Image

Die Western News ist das Vereinsmagazin der AWA (Austrian Westernriding Association) und nachdem ich selber nun schon seit mehr als 15 Jahren Mitglied bin, habe ich schon lange von der harten, aber liebevollen Arbeit der Redaktion profitiert: Viele tolle Artikel werden aus den Zeitschriften der Amerikanischen Verbände ins Deutsche übersetzt und die Mitglieder liefern üblicherweise Berichte über Veranstaltungen oder Porträts.

Ich habe das Thema “Reitersitz” vor allem deshalb gewählt, weil es in der Westernreitszene viel zu häufig vernachlässigt wird. Sobald man aber die Grundsätze der Biomechanik bei Mensch und Pferd verinnerlicht hat, führt kein Weg an der kritischen Betrachtung des Reitersitzes vorbei.

In der klassichen Dressur wird sehr viel Wert darauf gelegt, wie man sich vom Pferd “tragen lässt” und viele Stunden werden dem Optimieren der Einwirkung des Reiterkörpers auf das Pferd gewidmet.
Die klassische Reiterei hat sich aus dem Militärischen entwickelt, wo Präzision das Maß aller Dinge war: auf dem Schlachtfeld sollten Pferd und Reiter eine Einheit bilden, der Mensch als Gedankenimpuls, das Tier als unmittelbare, kraftvolle Umsetzung fungieren.

Wer 2 Sekunden zu lange brauchte, um einem Angreifer auszuweichen, kehrte möglicherweise nicht mehr heim.

Da hatten es die Urväter der Westernreitweise, die frühen Cowboys Nordamerikas, schon deutlich gemütlicher: Viehtriebe und die Besiedelung des Neuen Kontinents waren zwar auch immer wieder lebensgefährlich, aber mit den Grundkenntnissen “Links, Rechts, Stehen, Schneller, Langsamer” konnten bereits die meisten Aufgaben erledigt werden.

Man züchtete sogar Pferde, welche eine besonders ausgeprägte Selbstständigkeit entwickelten und wollte, dem “American Way of Life” entsprechend, für sich arbeiten lassen, anstatt selbst jeden Schritt vorgeben zu müssen. Genial und unabdingbar, wenn es darum geht, 2.000 Rinder unter Kontrolle zu halten.

Der schleichende, negative Nebeneffekt war jedoch, dass dadurch das Training des Pferdes stärker in den Fokus gerückt wurde, als das Training des Reiters. In der Literatur für Westernreiter findet man kaum Anleitungen, wie die Reiterhand weicher oder die Sitzeinwirkung exakter gemacht werden können.

Und im Turniersport gibt es in den Westerndisziplinen bloß eine einzige, in welcher dezidiert die Reiterleistung beurteilt werden soll: die Western Horsemanship.

Das alles sind meiner Meinung nach Gründe, weshalb es in der Westernreitkultur so wenig Bewusstsein für die Wichtigkeit des geschmeidigen, balancierten Reiterkörpers gibt.

In keiner anderen Sparte des Reitsports gibt es eine derartige Dichte an (nennen wir’s doch gleich beim Namen) übergewichtigen, dickbäuchigen Reitern.

Ich wollte mit meinem Artikel also einfach einen Anstoß geben, sich der Wichtigkeit des eigenen Körpergefühls bewusst zu werden, oder – um mich selbst zu zitieren:

“Trainiere dein Pferd nicht, damit es deine Schwachstellen kompensiert – trainiere vor allem dich selbst, um das Beste aus deinem Pferd herauszuholen.”

13/02/2012

Die Kids von Roseldorf

Vergangenen Donnerstag besuchten meine Kollegin und Wegbegleiterin Alessandra Sunkowsky und ich die Sozialtherapeutische Wohngemeinschaft in Roseldorf, nordwestlich von Hollabrunn.

Die Idee, den dort betreuten Kindern kostenlose Behandlungen zu ermöglichen, entstand bereits letztes Jahr bei der Arbeit mit einigen der zuständigen Sozialpädagogen (Schande über mich, dass es dann bis zur Ausführung so lange gedauert hat!!!). Die Semesterferien waren jetzt eine günstige Gelegenheit für uns, die Kids der WG erstmals zu besuchen.

In Roseldorf werden Kinder von 6 Jahren bis zur Volljährigkeit betreut, die nicht mehr bei den Eltern wohnen können oder dürfen. Man kann sich vorstellen, das meist Leidensgeschichten und Schicksalschläge dem Umzug in die WG vorangegangen sind und die Kinder einiges zu verarbeiten haben.
Die WG bietet ihnen eine Familie fern von daheim, sowie Sicherheit und geregelte Abläufe – das alles in der beeindruckenden Kulisse der “Alten Mühle”, die wunderschön und ihrem Nutzen entsprechend renoviert wurde.
Die “Schützlinge” dürfen nicht nur, sondern SOLLEN auch aktiv sein und das weitläufige Areal der Mühle macht dies bestens möglich. Dass sich das Leben der Kinder im Freien abspielt, haben wir gleich bei unserer Ankunft bemerkt:
Da flitzten der eingemümmelte John und Michelle mit ihren Bobs vom Kellerhügel im Hof und quietschen und lachten, dass wir gleich davon angesteckt wurden. Es werden mehrmals im Jahr Ausflüge unternommen und Outdooraktivitäten angeboten. Die Kinder sollen etwas erleben, sich dabei spüren und oft auch im Nachhinein mit ihren Betreuern reflektieren. All das, was für die meisten von uns ganz selbstverständlich ist, soll auch für diese Kinder “normal” sein.

Die Atmosphäre ist ganz eindeutig: Hier geht es nicht darum, “arme Hascherl” zu bemitleiden, sondern aus gebeutelten kleinen Menschen starke, zuversichtliche Persönlichkeiten zu machen, die die Schwierigkeiten ihrer Vergangenheit in wertvolle Lektionen und Stärke für die Zukunft verwandeln konnten.
Keiner wünscht einem Kind die Umstände, die zu seiner Aufnahme in die WG geführt haben, aber die Zuwendung, Begleitung und Struktur, die sie hier erfahren, sollten eigentlich in JEDER Familie geboten werden.

Alessandra und ich hatten tolle Stunden mit diesen pfiffigen Kids und wir waren wirklich zutiefst beeindruckt von der Gemeinschaft und den Möglichkeiten, die das großartige Team der WG Roseldorf schaffen.

 

20/01/2012

Ein kurzes, neues Video…

Letztes Wochenende traf ich mich mit zwei tollen Pferdemädls/Fotografinnen, um ein paar Bilder für einen bald erscheinenden Artikel von mir zu schießen.

Marcella Fenz und ihr “Mr. Tejons Fire” waren die aufopfernden Models und Daniela Arthold war die Frau hinter der Kamera (die dann allerdings auch kurz in den Sattel “gezwungen” wurde).

Marcella, Fire und meine Wenigkeit beim "lustigen Turnen im Sattel"

Die Frau hinter der Kamera - nun am Pferd.

Zum Dank an Fire und sein äußert braves Ertragen des Shootings (obwohl: seine Reiterin hatte deutlich mehr körperliche Herausforderungen zu bewältigen!), erhielt er im Anschluss eine Behandlungssession, die mit einer Videokamera festgehalten wurde. Daraus entstand ein kurzes Video über meine Behandlungsmöglichkeiten am Pferd.

Seht es euch hier an!

Danke an alle Beteiligten und auch an die Reiter, welche zeitgleich zu unserem Shooting in der selben Halle trainiert haben und ihr Möglichstes getan haben, um nicht durch unser Bild zu reiten! :-)

09/01/2012

Centered Riding Symposium

Jetzt hätt ich’s doch glatt vergessen zu erwähnen!

Bereits im November nahm ich am Internationalen Centered Riding Symposium in der Veterinärmedizinischen Universität Wien teil. Tolles Event!!

Ich war wirklich sehr von den Vortragenden begeistert und hab vor lauter Euphorie zwei Zusammenfassungs-Videos erstellt (auf Englisch), die vom Centered Riding Verband auch an zertifizierte Instruktoren versandt wurden – wahrlich eine Ehre für mich!

Tag 1 mit Sue Harris, Peggy Brown und Arthur Kottas-Heldenberg

Tag 2 mit Dr. Peham (Biomechanik) und Eckart Meyners

07/12/2011

Jane Savoie

Als bekennender Lern-Junkie suhle ich mich liebend gern in der Weisheit anderer und daher freut und ehrt es mich auch sehr, bei Jane Savoie’s diesjähriger “Happy Horse”-Promotion Partnerin zu sein!

Ein paar kurze Worte, um zu verstehen, warum Jane Savoie DIE Top-Frau ihres Fachs ist:

Sie war selbst Ersatzreiterin für das US-amerikanische Olympia-Dressurteam in Barcelona und hat danach Teams und Einzelreiter bei 3 Olympiaden gecoacht. Ihre Pferde wurden 9 mal (!!) zum “Horse of the Year” ernannt und sie ist weltweit als Expertin für Reiter-Sportpsychologie und korrekte Pferdeausbildung bekannt. Ihr Unterrichtsstil wird selbst von anderen Trainer-Gurus wie Lynn Palm oder Barbara Schulte geschätzt, da sie sehr visuell erklärt und Manöver methodisch in Schritt-für-Schritt-Anleitungen umwandelt.

Wer also Interesse an Janes Neuauflage der “Happy Horse Homestudy Courses” (ein umfangreiches Paket an Lehr-DVDs, CDs und Büchern) hat, erfährt mehr unter dem folgenden Link (Video).
Eines sei noch verraten: Ich bin so überzeugt von ihrer Arbeit, dass ich Bonus-Geschenke für all jene draufpacke, die über mich bestellen!!

Jane Savoie’s Happy Horse Courses

Aber ACHTUNG! Dieses Angebot gilt nur noch bis zum 11. Dezember 2011!!!

17/11/2011

*NEWS*NEWS*NEWS

Diesmal ist meine Ausrede dafür, dass ich so lange keine neuen Artikel verfasst hab, richtig gut!
Denn: Ich hab die letzten 3 Monate entweder in meiner Praxis, “on the road” zu Klienten, in Seminaren bzw. beim Anschauen von Seminar-DVDs und am Schreibtisch, vor meinem Computer verbracht…

Aber, nun ist es geschafft und mein neues “Baby” kann seine ersten Schritte in dieser Welt tun. Meine neueste Firma “Top Health Equine Partners” ist ONLINE!

www.tophealthequinepartners.com

Ich möchte kurz erzählen, was die Motivationsgründe waren, dieses durchaus zeit- und aufwandintensive Projekt zu starten:

  1. - und vor allem -  hatte ich das Gefühl, dass einfach ein großer Bedarf an Ausbildungs- und Informationsangeboten besteht, da sich viele Probleme sowohl bei Reitern, als auch Pferden wiederholen. Und zwar VERMEIDBARE Probleme!Als OmnipathIn/Betreuer/Hilfesteller/Bodyworker hat man klarerweise einen ganz anderen Zugang zu allem, was es dem Pferd oder Reiter schwer macht, optimale Leistung zu bringen und man lernt sehr bald zu erkennen, was zu welchen Restriktionen, Schmerzen und/oder Unwilligkeiten führen kann. Diese Erfahrungen und dieses Wissen möchte ich nun teilen.
  2. Ich wollte eine Möglichkeit finden, “Zeit zu sparen”. Gerade wenn man mehrere Pferde in einem Stall behandelt und auch im Praxisalltag mit meinen menschlichen Klienten, bleibt einfach viel zu selten Zeit, sich allen Themen in ihrer Wichtigkeit und Tiefe anzunehmen. Eine durchschnittliche Behandlungs-Session beim Pferd dauert zwischen 60 und 90 Minuten. Die Ursachendiskussion inklusive eingehender Erklärungen und Alternativenberatung dauert gut und gerne nochmal so lange. Leider – und da werden mir die meisten Kollegen zustimmen – ist es bei vollem Terminkalender und meiner Preispolitik (verrechnet wird pro Behandlung, nicht pro Stunde) einfach nicht möglich, sich jedem in dem eigentlich notwendigen Zeitumfang anzunehmen. Ich musste daher überlegen, wie ich die notwendigen Informationen gebündelt anbieten könnte, sodass Klienten und Interessierte sich zB abends relevante Videos ansehen oder ebooks lesen könnten.
  3. Es ist nicht meine Art, irgendjemandem ungefragt Lösungsvorschläge auf’s Aug’ zu drücken. Die Versuchung ist oft sehr, sehr groß, aber ich weiß, das sowas nur in den seltensten Fällen als der gutgemeinte Ratschlag, der es ist, verstanden wird. Und – hier wären wir wieder beim Zeitfaktor – jemandem am Abreiteplatz eines Turniers einen Exkurs in Equiner Anatomie zu geben, um verständlich zu machen, warum das Pferd das Manöver SO niemals korrekt ausführen können wird, verspricht nicht viel Erfolg… ABER wenn Interessierte nach Antworten auf ihre Fragen suchen, dann hoffe ich, dass sie nun auf mich stoßen und diejenigen, die lernen wollen, auch lernen können!
  4. Ich li-hi-hi-hi-hiebe Seminare, Fortbildungen, Bücher, ebooks, Videokurse und Artikel zu Gesundheitsthemen allgemein, sowie zu allem, was mit Pferden zu tun hat. Weil ich auch immer gerne mit meinen Klienten teile, was ich nicht alles supertolles erst gelesen/gesehen/besucht hab, war es Zeit, mir ein Newsletter-Format zu überlegen, in welchem ich genau solche Dinge gezielter als hier im Blog empfehlen kann.
    Wer noch nicht für meinen Newsletter registriert ist –> Zeit wirds: http://www.tophealthequinepartners.com/en/pages/newsletter.aspx
    Nach der Registrierung erhält man ein email, welches einen Link zur Bestätigung der Eintragung erhält und anschließend noch ein email, welches einen Link zu einer Serie von kostenlosen Videos und Arbeitsblättern erhält, die einfach ein “Dankeschön” für die Registrierung sein sollen. (2 der 3 Videos sind allerdings noch in Arbeit – folgen aber bald!!)
  5. Mir macht es einfach Spaß zu schreiben, zu drehen und – mittlerweile! – auch Videos zu schneiden.
    Und was gibt es Schöneres, als seine Leidenschaft zu verfolgen und dabei Hilfe und Unterstützung für andere anzubieten???

So mancher mag sich fragen, wieso ich denn meine Videos nur auf Englisch drehe.
Nun, Englisch sprechen – oder zumindest verstehen – tun auch die meisten Europäer und nachdem ich bereits in 6 Ländern dieser Erde (2 davon in Übersee) gearbeitet hab und mit Pferdeleuten aus 9 Ländern weltweit in Kontakt bin, war die Englische Sprache die einzig logische Wahl. Ich hab mir aber bereits vorgenommen, zumindest das Eröffnungsvideo und vermutlich auch die Gratis-Videos mit deutschen Kommentaren zu versehen. Dann gibt’s aber keine Ausreden mehr!

Vieles, VIELES liegt bei “Top Health Equine Partners” noch vor mir: Arbeit, Freude, Erlebnisse und Überwindungen (und JA, es kostet verdammt viel Überwindung, sich auf Youtube zur Schau zu stellen!!!).
Aber wer mich kennt, der weiß, dass ich diesen Thrill des Neuen und der Herausforderung einfach BRAUCH!

Daher, meine lieben Leser: Bitte nehmt euch ein paar Minuten und seht euch meine Website an, registriert euch für den Newsletter (unter “Free Videos”) und werdet teil meiner Facebook-Community http://www.facebook.com/pages/Top-Health-Equine-Partners/287820677918566.  Und wenn ihr mir ganz, ganz viel Zuneigung zeigen wollt, dann schreibt mir ein paar Zeilen an Vorschlägen und Feedback (auch Kritik!).

“Omnipathin on Tour” ist hiermit nicht gestorben, sondern hat vielmehr ein “Schwesterlein” bekommen!

02/08/2011

Kanada

Nun, ich weiß nicht, ob ich stolz drauf sein kann oder eher Mitleid verdient hab, aber in den Monaten Juni und Juli hab ich mehr als 25.000 km zurückgelegt.
Diese Wahnsinnszahl ergibt sich ganz einfach durch meinen Kursbesuch in Irland und die darauf folgende Reise nach Westkanada.

Aber, warum – um Himmels Willen! – Westkanada???
In meinen Teenagerjahren besuchte ich regelmäßig die Kurse eines kanadischen Trainers und weil damals jede erdenkliche Arbeit, die sich nur irgendwie um Pferde drehte, meine Lieblingsbeschäftigung war, verbrachte ich mit 17 Jahren einen Sommer in der kanadischen Prärie. Und weil’s so schön war, wiederholte ich das ganze ein Jahr später und blieb gleich für 6 Monate. In dieser Zeit traf ich auch wieder auf meine Trainerin aus Kindertagen: Andrea Haydn, mittlerweile verheiratete Anderson. Ich hatte meine ersten Westernreitstunden mit Andrea, als ich etwa 8 Jahre alt war und sie betreute mich als 11-Jährige bei meinen ersten Turnieren.
Als sie einige Jahre später nach Kanada auswanderte, brach der Kontakt ab und wir trafen erst wieder im Herst des Jahres 2002 aufeinander. Seitdem haben wir unsere Freundschaft gefestigt und viele, viele unvergessliche Momente miteinander erlebt (Autofahrten, bei denen eine gelenkt und die andere die Innenseite der Scheibe freigekratzt hat, weil es so kalt war, Kinomarathons, stundenlange Diskussionen über Pferde, Reiten und das Leben an sich….).

Stampede Grounds vor der Skyline Calgarys

Stampede Grounds vor der Skyline Calgarys

Seit einigen Jahren betreibt sie nun gemeinsam mit ihrem Mann Jim “Anderson Horse Training”. Jim ist hierzulande noch bekannt aus seiner Zeit als Trainer in Italien und Deutschland,  wo er einen Cowhorse-Europameister-Titel und viele Erfolge in der Reining verbuchen konnte.
Bei einem gemeinsamen Aufenthalts in Oklahoma, während der NRHA Futurity 2008, hatte ich bereits Gelegenheit, die beiden von meiner Arbeit zu überzeugen (nicht, dass sie an mir gezweifelt hätten!) und durfte somit 2009 bei einem Besuch Ihrer Trainingsanlage Hand an einige ihrer “Champions” legen.
Mein Besuch in diesem Jahr wurde so organisiert, dass ich Jim und sein Pferd bei der Cowboy Up Challenge der Calgary Stampede betreuen konnte und daher landeten mein Verlobter Raphael und ich am 7. Juli (übrigens zur selben Zeit wie Wiliam und Kate!) in Calgary, wo uns Andrea und Jim samt Truck und Pferdehänger empfingen.
Es ging sogleich Richtung Stampede Grounds, welche jährlich für 10 Tage zum Schauplatz der “Greatest Outdoor Show on Earth” werden. Und die Calgary Stampede bietet wirklich beeindruckende Unterhaltung und Top-Events: Hufschmiede-Weltmeisterschaften, hoch dotierte Rodeos, “Heavy Horse” Meisterschaften, Musikshows, Hütehunde Bewerbe und eben seit letztem Jahr auch die Cowboy Up Challenge.
Ich will gar nicht zu viel erzählen, denn Bilder sagen mehr als tausend Worte: http://www.youtube.com/user/anissamaisl?feature=mhee

Es war mir eine Freude und Ehre, Pferd und Reiter bei diesem tollen Wettbewerb unterstützen zu dürfen und ich bekomm immer noch eine Gänsehaut, wenn ich mir den Finalritt ansehe! Die Mühen von Jim und CK Olena Doc (und vielleicht auch ein klitzeklitzekleines bisschen von mir) wurden am letzten Tag mit dem Titel des Reserve Champions belohnt und sie konnten ein Gesamtpreisgeld von CAD 4.500,- mit nach Hause nehmen.
Da Jim die letzten Jahre vor allem als erfolgreicher Reining-Trainer bekannt geworden war, kam sein Erfolg für einige bestimmt sehr überraschend – noch dazu war dies sein erster Start bei einem solchen Event!

Behandlung von CK Olena Doc

Behandlung von CK Olena Doc

Natürlich musste auch Jim in Topform sein!

Natürlich musste auch Jim in Topform sein!

Allzuviel Zeit zum Feiern blieb uns allerdings nicht, da wir am Tag nach dem Finale nach British Columbia aufbrachen, um ein paar Tage bei CK Olena Doc’s Besitzern, der Familie Fenner, zu verbringen.
Dort konnte ich in komfortabler Umgebung (an einem Kraftplatz errichtetes Blockhaus mit Blick auf die Berge) ein paar “Menschenbehandlungen” durchführen und beim Reiten und Wandern Energie tanken.
British Columbia entspricht am ehesten dem Bild, das man als Europäer von Kanada hat: Berge, Wälder und Wildtiere! Dieses freie, ursprüngliche Gefühl, welches ich dort immer wieder und sehr leicht erreichen kann, wäre bei uns nur mit größerem Aufwand möglich. Denn welcher Durchschnittsösterreicher hat schon eine solch ausgeprägte Fauna und Flora vor der Haustüre? (Hat auch Vorteile! Keine Rehe, die den Heuvorrat wegfressen, keine Bären, die im Garten spazieren gehen…)

Ausreitgebiet "hinterm Haus"

Ausreitgebiet "hinterm Haus"

Als wir wieder in Strathmore, im Stall von Andrea und Jim ankamen, nutzte ich die letzten Tage, um meine Freunde und deren Turnierpferde omnipathisch ins Lot zu bringen und dem Wettergott für unsere gemäßigten Verhältnisse daheim zu danken. Wir wurden nämlich Zeuge eines beeindruckenden Gewittersturmes und verbrachten einen Nachmittag eingekreist von Tornados (nächster Schutzbunker: etwa 500 m entfernt, im Feld des Nachbarn).

Offensichtlich sind wir aber absolut heil davongekommen und mussten uns nach 13 Tagen wieder von Andrea, Jim, deren tollen Pferden, Hunden und Katzen verabschieden und den mehr als 9-stündigen Heimflug antreten.
Dies war bereits mein 5. Besuch in den letzten 10 Jahren und Kanada ist bereits so etwas wie eine zweite Heimat für mich geworden. Ich genieße die Vorzüge beider Welten: die Freiheit, Natur und Mentalität Kanadas auf der einen Seite – die Kultur, den Komfort, das Wetter (!!) und die Organisiertheit in Mitteleuropa.

Und egal, wo ich bin: es gibt immer was zu tun!

06/07/2011

Ausser Landes

Wie bereits angekündigt, pack ich – mal wieder! – mein “Köfferchen” (groß genug um einen sehr flexiblen blinden Passagier zu transportieren) und mache mich morgen Früh auf den Weg nach Westkanada.

Ganz liebe Menschen und aussergewöhnliche Pferde erwarten mich dort — aber dafür müsste ich ja nicht extra soweit reisen, denn das hab ich daheim ja auch!
Nun, die Hälfte meines Aufenthalts werde ich in den Bergen British Columbias verbringen und dort die volle Dosis Wildnis genießen!

Telefonisch werde ich aufgrund des großen Zeitunterschieds und den teilweise fehlenden Netzverbindungen kaum erreichbar sein, doch ich werde sämtliche Anrufe in Abwesenheit notieren und mich dann nach meiner Rückkehr am 22. Juli ehestmöglich melden. Bei ganz dringenden Nachrichten bitte einfach eine SMS schreiben und hoffen, dass ich nicht gerade auf einem Berggipfel im Nirgendwo steh!

Ab dem 25. Juli bin ich wieder – mit einer Auswahl an abenteuerlichen Geschichten – in meiner Hollabrunner Praxis anzutreffen!

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.