Archiv für Juli, 2010

22/07/2010

Ivanhoe

Hier möchte ich nun einen schicken Tiroler vorstellen, welcher nach einer neuen Lebensaufgabe sucht:

Graf Apor Ivanhoe

Deutsch-Ungarisches Halbblut nach Apor Landgraf
Brauner, Stockmaß 162 cm

1994 geboren

Ivanhoe ist ein sehr temperamentvolles Pferd, sehr gut geritten in Dressur und Springen.
Er braucht eine strenge, erfahrene, aber zugleich sanfte Hand.
Seine derzeitige Besitzerin trennt sich nur deshalb von ihm, da sie ihn nicht mehr reiten darf.
Ivanhoe sollte genügend Auslauf bekommen und weiterhin den Kontakt zu anderen Pferden haben.
Zu besichtigen ist er in der Nähe von Innsbruck.

Mehr Infos unter iris.sp@gmx.at

21/07/2010

Man lernt nie aus – Teil 2!

Als meine gute Freundin und super Kollegin Alessandra Sunkowsky (www.omnipathin.at) und ich erfuhren, dass Jim Masterson diesen Sommer Kurse in Europa abhalten würde, war uns klar: da MÜSSEN wir UNBEDINGT hin!

Jim ist einer der Top-Betreuer von Sportpferden in Nordamerika und zu seinen Klienten zählen u.a. das US-amerikanische Team der Distanzreiter für die Weltreiterspiele, Teilnehmer des FEI Grand Prix, des Nation’s Cup und des World Cups im Springen. Doch unter den 500 bis 600 Pferden, die Jim jährlich mit der von ihm entwickelten Masterson Method™ behandelt, befinden sich ebenso Reining Pferde, Barrel Racer, Pferde aus dem Fahrsport und Jungpferde aller denkbaren Rassen.
Seine Methode beruht auf “SEARCH – RESPONSE – STAY – RELEASE”: Mit seinen Techniken “sucht” man nach kleinen Reaktionen des Pferdes, wie z.B. Blinzeln und verbleibt dann an den entsprechenden Körperstellen, bis sich eine deutlichere Entspannungsreaktion (Gähnen, Prusten, Kopfschütteln…) einstellt. Außerdem werden sanfte Streck- und Lockerungsübungen durchgeführt, die eine tiefe Muskelentspannung bewirken und bei den Pferden ganz offensichtlich ein absolutes Wohlgefühl hervorrufen.
Mehr Infos zu Jim unter www.mastersonmethod.com

Der 2-tägige Workshop fand am vergangenen Wochenende in Helchteren, Belgien statt und so flogen wir bereits Freitag Vormittag nach Brüssel, wo uns ein schnittiger, vom Winde leicht verwehbarer VW Polo erwartete.
Für Alessandra und mich war es der erste Besuch in Belgien und als wir des Polos 45 PS über die Autobahn Richtung Hotel glühen ließen, stellten wir etwas enttäuscht fest: “Nicht sehr exotisch hier…” (Kein Wunder, liegt doch z.B. Aachen nur rund 150 km von Brüssel entfernt!)
Aber dann, an der Hotelrezeption, wurde uns doch noch ein kleiner kultureller Unterschied bewusst, als die Empfangsdame uns ausdrücklich darauf hinwies, dass der Alkohol in der Minibar zu finden sei und sogar (darauf schien sie wirklich stolz zu sein!) in vielen separaten Fläschchen abgefüllt war – damit jede ihr eigenes Schnapsflascherl haben könnte… Wir rätselten: Sehen wir tatsächlich SO jung aus, dass man uns für Maturantinnen auf Sauftour halten könnte? Sind die Zimmer so mies, dass man sich betäuben muss? Findet dieses Wochenende eine landesweite Party statt und nur wir wissen nichts davon?
Nun, beim anschließenden Einkauf im nächstgelegenen Supermarkt wurde uns klar, dass alkoholische Getränke in Belgien ganz einfach einen anderen Stellenwert haben…einen ganz, ganz hohen nämlich! Befindet sich bei uns gleich nach dem Eingang normalerweise die Feinkost oder Gemüseabteilung, so stolperten wir dort direkt zwischen die Regale mit allem, was man zum Komasaufen benötigt! Gleich anschließend fand sich aber das Obst – eh klar, braucht man ja auch für die Cocktails!
Zur Ehrrettung der Belgier muss ich aber sagen, dass alle Einheimischen wirklich nett und hilfsbereit waren und ganz selbstverständlich mehrere Sprachen ganz ausgezeichnet sprechen! Und betrunken haben wir – überraschenderweise – niemanden erlebt!

Unser Ausflug in den Supermarkt blieb aber auch schon die einzige touristische Aktivität an diesem Wochenende, denn Samstag und Sonntag tauchten wir voll in die Masterson Method™ ein und saugten alles auf, was uns Jim und seine Mitlehrende Tamara Yates mit viel Gefühl und Humor beibrachten.
Ein richtiges “Aha”-Erlebnis war auf jeden Fall, einmal Jims Hände auf den eigenen zu spüren! Denn manches, was von außen vielleicht wie bloßes “Festhalten” wirkt, ist in Wirklichkeit ein sanftes, aber konsequentes Geleiten in eine Entspannungsposition.
Ein ganzer Stall voll Springpferde verschiedenster Altersklassen stand uns Teilnehmern (außer uns aus Belgien, Frankreich, den Niederlanden und der Schweiz) zum Üben zur Verfügung. Und es wurde viel geübt!!
Der Kursaufbau war wirklich praxisorientiert und es wurde darauf geachtet, dass alle aufkommenden Fragen beantwortet wurden und jeder das Gelernte auch richtig verstand.
Die weite Reise hatte sich absolut ausgezahlt!
Erwähnenswert ist auch die tolle, an Professionalität kaum zu überbietende Organisation der Tiermasseurin Linda M. Gould (www.woofsandhoofs.be), welche den Kurs veranstaltete und es uns an nichts fehlen ließ!

Natürlich vergingen die Tage viel zu schnell, aber wir freuten uns auch wieder auf daheim und darauf, die neu gewonnenen Erkenntnisse mit unserer omnipathischen Arbeit zu kombinieren und vor allem unsere Möglichkeiten zur Betreuung von Sportpferden zu erweitern.

13/07/2010

Man lernt nie aus!

Dieser Sommer strotzt nur so vor Fortbildungen und vergangenes Wochenende verbrachte ich 2 super lehrreiche Tage im Zentrum Eichthal (www.omnipathie.at), um (noch) mehr über die omnipathische Behandlung von Hunden und die Massage von Pferden zu lernen.

Ute Pfersmann leitete den “Hundetag” und betonte in den Theoriestunden immer wieder die Wichtigkeit der Einstellung dem Tier gegenüber. Jedes Tier und auch die meisten Menschen spüren sofort, mit welcher Einstellung man die Behandlung durchführt. Bin ich schlecht gelaunt oder fühle mich vom Klienten irgendwie abgestoßen, darf ich nicht erwarten, dass die Behandlung angenommen wird. Hunde sind da besonders sensibel, was natürlich auch ein großer Vorteil ist! Tritt man ihnen mit Respekt und Hilfsbereitschaft entgegen, öffnen sie sich sofort für die Behandlung und machen oftmals überraschende Resultate möglich.
Sehr skeptische oder sogar ängstliche Hundehalter sollten allerdings einer Behandlung nicht beiwohnen, da ihre Hunde von einer ablehnenden Einstellung beeinflusst werden könnten. Bei Pferden und auch anderen Tieren gilt natürlich Ähnliches, doch meine Erfahrung hat gezeigt, dass z.B. Pferde irgendwie eigenständigere Persönlichkeiten sind. Sie genießen die Behandlung oft auch dann, wenn ihr Besitzer nervös in der Stallgasse herumtigert, weil ihr eigenes Befinden einfach Priorität hat. (Allerdings lege ich schon großen Wert auf eine entspannte Atmosphäre während einer Behandlung und meistens ist es ohnehin so, dass auch die Besitzer am Ende des Stricks anfangen, sich zu strecken und zu gähnen!)
Ein Hund jedoch ist so treu und ergeben, dass er immer versuchen wird, sich dem Verhalten und den Gefühlen seines Besitzers anzupassen.
Also: Bitte nur dann einen Hund vorbeibringen, wenn die eigene Einstellung zumindest neutral ist – oder vor der Tür warten.

Für den Praxisteil standen den 19 TeilnehmerInnen 11 Hunde zur Verfügung, die wir, gut vor der glühend heißen Sonne geschützt, in der Reithalle des Ausbildungszentrums behandeln durften.
Bis auf 3 Hunde handelte es sich ausschließlich um Border Collies. Mein Herz lachte!
Ich hätte wahrscheinlich die Chance nutzen und mir die Rottweiler-Hündin aussuchen sollen, da Border die Rasse sind, die ich bisher am meisten behandelt habe. Doch ich konnte nicht widerstehen und es landeten schlussendlich 3 dieser “Hundegenies” in meinen Händen.
Aber ich möchte hier wirklich nicht diskriminierend wirken, denn ich liebe alle Hunde von Herzen und freue mich sowohl über sehr große, als auch sehr kleine Klienten! Deutsche Doggen und Chihuahuas: Nur her mit euch!

Sonntags wurden wir von Sandra Fencl (www.pferdetherapie.at) in der Kunst der Pferdemassage unterrichtet.
Sandra ist ganzheitliche Pferdetherapeutin mit einem beeindruckenden Wissensschatz und wir alle hätten ihr noch Tage lang zuhören können! Uns in rund 8 Stunden zu vollständigen Pferdemasseuren auszubilden, war natürlich unmöglich und auch gar nicht das Ziel. Vielmehr sollten wir zusätzliche “Tools” (wortwörtlich) in die Hände gelegt bekommen, um unsere Behandlungen sinnvoll ergänzen zu können.
Am fast gesamten Bestand der Vollblut-Araber Zuchstuten von Ute Pfersmann wurden nachmittags die zuerst am Menschen praktizierten Massagegriffe geübt. Jede der Stuten zeigte deutlich, wie angenehm ihr das Streichen und Kneten war und Sandra kontrollierte bei jedem Einzelnen die Korrektheit der Ausführung, sowie die Einhaltung bestimmter Sicherheitsprinzipien.

Gleich am nächsten Tag habe ich übrigens meinem Wallach “Strizl” eine Massage gegönnt und er war mit meinen Lernfortschritten sichtlich zufrieden!
Ein paar Massagetechniken habe ich ja bereits in der Vergangenheit in meine Behandlungen eingebaut und nach diesem Wochenende möchte ich das noch deutlich verstärken, da es die Omnipathie so wunderbar ergänzt!

09/07/2010

Gratulation!

Jacqueline in Action (damals bei den niederösterr. Landesmeisterschaften, bei denen sie 2 Titel gewann)

 

Freudig darf ich verkünden, dass meine 13-jährige Klientin Jacqueline Grinninger letztes Wochenende bei den Staatsmeisterschaften im Gewichtstemmen gleich 3 mal Gold gewinnen konnte!

Ich hatte die große Freude, sie noch wenige Tage vor dem Wettkampf behandeln und so nach meinen Möglichkeiten optimal vorbereiten zu können.

Ich gratuliere “Jacky” ganz herzlich!!!

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